Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit in Schule und Berufsschule

Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit in Schule und Berufsschule

Eine breite ökonomische Bildung ist Voraussetzung, um Inhalte aus Bereichen wie Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit verstehen und entsprechend handeln zu können. Das gilt im Berufsleben ebenso wie in der Politik oder für Konsumentinnen und Konsumenten. In ihren Lehrplänen für die sozialwissenschaftlichen Fächer gewichten die Länder daher Bereiche wie Wirtschaft und Wirtschaftsethik, die Ziele für nachhaltige Entwicklung, das globale Lernen, den Klimawandel und viele andere aktuelle Themen stärker als noch vor einigen Jahren.

Welchen Raum die drängenden sozialen, ökologischen und ökonomischen Fragen unserer Zeit im Unterricht tatsächlich einnehmen und wie die entsprechenden Inhalte im Unterricht der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen transportiert werden, ist zum Gegenstand zahlreicher Debatten geworden. Während Studien zur ökonomischen Bildung bislang meistens auf Schülerinnen und Schüler fokussieren, lenkt das Gemeinschaftsprojekt der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik und der Dr. Jürgen Meyer Stiftung den Blick nun auf die Lehrkräfte.

Ziel ist es, die Einstellungen, Erfahrungen und Erwartungen der Lehrerinnen und Lehrer auf den Unterricht in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern zu erheben. Die Ergebnisse sollen helfen, die Bildungsangebote für Lehrkräfte zielgerichteter zu gestalten und so die Voraussetzungen für den Schulunterricht zu verbessern. Die Studienreihe ist langfristig angelegt. Lehrkräfte werden per Online-Fragebogen sowie in Fokusgruppengesprächen befragt. Es ist geplant, jährlich neue Erhebungen durchzuführen, in denen auch regionale und thematische Schwerpunkte gesetzt werden können.

Weitere Informationen zur Studie

VIEW! – Verantwortung in Wirtschaft